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Newsletter des Arbeitskreis Migration und Integration
 
25. März 2025
 
 
 
 
Liebe Freunde,
 
"Wenn ein Fremdling bei euch lebt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken." (3. Mose 19,33)
 
So lautet der Monatsspruch für März der Herrnhuter Losungen: Das ist ein für unser Anliegen sehr passendes Wort. Erleben wir doch, dass Fremde oft Bedrückung in irgendeiner Form erfahren. Dem wollen wir uns immer entgegenstellen. Deswegen haben wir auch die neuesten Publikationen unter dem Motto „Würde statt Verachtung“ herausgebracht. Jeder Mensch ist vor Gott wertgeachtet. Das betrifft sogar diejenigen, die in eine Menschenmenge rasen. Auch für sie gilt die Chance der Buße vor Gott. Das erfuhr selbst der Christenverfolger Paulus genauso wie John Newton, der als Kapitän von Sklavenschiffen Karriere gemacht hatte. Die unverdiente Gnade Gottes bestimmte ihr Leben, nachdem sie in Jesus den auferstandenen und lebendigen Herrn kennenlernten. Aus Newtons Feder stammt das berühmte Lied „Amazing Grace“. Newton und Paulus sind lebendige Beispiele dafür, dass aus Unterdrückern liebende Menschen werden, die sogar dafür selbst Bedrückung erleiden. Sie waren getrieben von einer ähnlichen freudigen Hoffnung und Zuversicht wie Jesus (Hebräer 12,2). Die geht über den Tod hinaus, und das feiern wir zu Ostern.
Dieser Newsletter steht unter dem Schwerpunkt internationale Studierende. Dieses Thema haben wir in AMIN bisher weniger beleuchtet. Allerdings ist es ein wichtiges Feld, denn in unseren chinesischen Gemeinden in Deutschland ist dies beispielsweise ein sehr starker Fokus. In der Vorbereitung stieß ich auf die Information, dass die meisten Studierenden aus dem Ausland an der TU München studieren. In Heilbronn hat eine Zweigstelle dieser Uni aufgemacht. Daher kommt es, dass plötzlich so viele da sind.
Ostern steht vor der Tür, und es bietet sich an, Studierende zum Essen einzuladen. „Friends for Dinner“ möchte einheimische Christen und internationale Studierende an Weihnachten und Ostern für ein Festessen zusammenbringen und eine Möglichkeit schaffen, im eigenen Zuhause Gottes Liebe weiterzugeben. Mehr dazu weiter unten.
Lasst uns die Hoffnung nicht verlieren, sondern sie mit anderen teilen.

Ich wünsche ein gesegnetes Auferstehungsfest!
 
 
Foto von Fred Eick
 
Fred Eick
 
Ihr / euer Fred Eick
(im Team des Forums aktiv. miteinander.interkulturell (AMIN)
 
 
 
 
 
 
Würde statt Verachtung
 
Die Stimmung in Deutschland wird zunehmend feindlicher wird gegenüber Zugezogenen. Das können uns wollen wir in Bezug auf unsere interkulturelle Zusammenarbeit nicht hinnehmen. Bitte helfen Sie uns, folgendes Material zu verbreiten:
* Liebe statt Abneigung (10 Impulse) - Kartenset mit 10 kurzen Schlagwörtern in Gegensätzen mit kurzen Statements dazu eignet sich für die Verbreitung über soziale Medien, E-Mail usw.,
* Zwölf Thesen zu Migration und Asyl - Stellungnahme des FORUMs "AMIN miteinander.aktiv-interkulturell" der Evangelischen Allianz in Deutschland,
* Video zur Debattenkultur und Suche nach Wahrheit - Nutzen Sie dieses Video (YouTube) zur Verbreitung über soziale Medien.
 
 

 
 
 
 
Internationale Studierende in Deutschland
 
Unser Forum AMIN aktiv.miteinander.interkulturell steht für „interkulturell leben und gemeinsam die Botschaft der Hoffnung in unserem Land teilen“. Internationales Miteinander gehört zum Alltag an den Hochschulen. Phoebe kam zum Studium aus Malaysia nach Jena und studierte Mikrobiologie. Nun möchte sie mit SMD International Studierende für Jesus erreichen. Die SMD ist ein Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und Beruf. Sie schreibt: „Das Erlernen einer neuen Sprache, der akademische Druck und die Entfernung von zu Hause und allem Vertrauten lösten bei mir ein Gefühl der Unsicherheit und Angst aus. Trotz der Herausforderungen war Gott meine ständige Hilfe und begleitete mich Schritt für Schritt auf meinem Weg. „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ (Johannes 14,27) Was Jesus damit sagen will, ist: „Ich bin dein Friede“. Wenn wir ihm folgen und ihm unser Herz öffnen, dann ist Jesus unsere Zuflucht und unser Friede. Seine Liebe hat mich daran erinnert, dass ich nie wirklich allein bin. Er hat mir gute Freunde geschickt, die mich unterstützen und ermutigen. Während meines Studiums arbeitete ich mit wunderbaren Menschen in der internationalen SMD-Gruppe zusammen. Durch die Gemeinschaft, die wir miteinander hatten, habe ich Gottes Liebe ganz konkret erfahren. Er hat mich daran erinnert, dass er mir gibt, was ich brauche – auch wenn ich es nicht erwarte. (Quelle: www.DMGint.de)

Detaillierte Informationen über die Situation Studierender aus dem Ausland findet man in diesem Bericht: https://www.wissenschaft-weltoffen.de/de/publikation.
 
 

 
 
 
 
Statistik ausländischer Studierender
 
Gesamtzahl:   469.485
(Indien 49483·         China 42190·         Türkei 35559·         Syrien 20710·         Österreich 17474·         Iran 16307·         Italien 14869·         Russland 14401·         Ukraine 11961·         Pakistan 10332·         Ägypten 8395·         Spanien 8154·         Frankreich 8090·         Marokko 7788·         Südkorea 7721·         Polen 7498·         Vietnam 7063·         Kamerun 6982·         Tunesien 6952·         Griechenland 6509)

Hochschulen mit dem höchsten Anteil an int. Studierenden:
  • TU München 38.1%
  • TU Aachen 31.9%
  • TU Berlin 28.1%
  • Marburg 19.9%
  • Heidelberg 18.6%
  • Freiburg (Breisgau) 18.0%
  • Göttingen 16.8%
  • Tübingen 14.9%
  • Jena 14.3%
  • Int. Hochschule 14.1%
 
 

 
 
 
 
"Friends for Dinner"
 
An Feiertagen wie Ostern und Weihnachten haben viele internationale Studierende mit Einsamkeit zu kämpfen, da sie häufig nicht in ihre Heimat und zu ihren Familien fahren können. Tatsächlich ist es einer der größten Wünsche vieler internationaler Studierender Einheimische kennenzulernen. Sie wollen mehr über deutsche Kultur erfahren und neue Freunde finden. Friends for Dinner möchte einheimische Christen und internationale Studierende an Weihnachten und Ostern für ein Festessen zusammenbringen und eine Möglichkeit schaffen, im eigenen Zuhause Gottes Liebe weiterzugeben.
 
 

 
 
 
 
Geplante AMIN Regionalkonferenz Nord-Ost in Schwerin am 24.5.2025
 
Die Organisatorin der Konferenz, Fabiana Braun, wird in ein neues Arbeitsfeld umziehen. Darum bitte alle, die Interesse an der Konferenz haben, möglichst bald bei fabiana.braun@ecmi.org melden.
Die Ziele des Treffens sind Austausch und Gebet.
 
 

 
 
 
 
Termine 2025
 
Wir stehen für interkulturell leben und gemeinsam die Botschaft der Hoffnung in unserem Land teilen.

Dazu führen wir Regionalkonferenzen, Fachtagungen, Missionarische Einsätze und Internationale Veranstaltungen durch. 
Hier geht es zum Flyer mit allen Termen von 2025. Aktuelle Informationen finden sich auf unserer Webseite hier.
 
 

 
 
 
 
Sommerfreizeiten
für internationale Studierende
 
Dieses Angebot ist unter den Studierenden aus dem Ausland sehr begehrt – auch bei Hindus, Muslimen und Atheisten. Ladet doch eure studentischen Freunde ein. Einen Überblick findet ihr über diesen Link.
Besonders interessant sind diese beiden Freizeiten:
* INTERNATIONALE SOMMERFREIZEIT KARLSMINDE 2025
* INTERNATIONALE SOMMERFREIZEIT PORTUGAL 2025
 
 

 
 
 
 
Kulturkirchenfest in Chemnitz
30.-31. August 2025
 
im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt 2025. Zuletzt trug 2010 das Ruhrgebiet diesen Titel. Die Chemnitzer Brücke lädt ein, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, wenn ihr Chemnitz besucht! Besonders aktiv sind sie beim "Fest der Hoffnung" im Rahmen des Kulturkirchenfestes am Samstag, 30. August, 10-18 Uhr bzw. Ende offen. Jugendliche ab 14 Jahren sind über Pfingsten zum C-Festival eingeladen.
 
 

 
 
 
 
„Glauben leben. Leben teilen“
Online-AMIN-Frühjahrstreffen mit Oliver Dalinger
 
Unter diesem Thema fand das Online-AMIN-Frühjahrstreffen mit Oliver Dalinger von der Hoffnungsträger Stiftung e.V. statt. Das Referat können sie unter diesem Link aufrufen.

 
 

 
 
 
 
OMF/SMD Konferenz in Karlsruhe
 
Aus verschiedensten Gründen machen sich Menschen auf, um in Deutschland zu leben. Manche von ihnen sind Christen oder geradezu Missionare aus solchen „klassischen Empfänger-Ländern“. Wie können wir voneinander lernen und gemeinsam die Gute Nachricht teilen und leben? Dazu wollen wir uns am Interkulturellen Studientag 2025 in Vorträgen, Workshops und im Gespräch Gedanken machen. Der Hauptreferent David Lin wurde in Taiwan geboren und verbrachte einige Jahre in den USA. Seit 1989 engagiert er sich in der Mission, besonders für ostasiatische Akademiker, Migranten und Flüchtlinge. Heute lehrt er Missiologie am China Evangelical Seminary in Taipei. Unterstützt von seiner Frau Sandy, forscht er zu Ostasiens Missionsbewegungen und besitzt Studienabschlüsse aus mehreren Ländern. Außerdem erwarten wir Willi Ferderer (Allianz-Mission), der vielfältige Erfahrung im internationalen Gemeindebau hat und Tayla Dummer, die neue Leiterin von SMD International. Sie kam aus Brasilien und war selbst internationale Studentin in Marburg. Anmeldung unter www.studientag.omf.de
 
 

 
 
 
 
Spendenprojekt für Taiwanische Kurzzeiter
 
Studierende von theologischen Seminaren in Taiwan: Sie kommen nicht zum Studieren, sondern zum Dienen. Tianji Ma und Szu-Chin Chen aus unserem AMIN Team führen im Sommer eine kleine Gruppe von jungen Christen aus Taiwan durch Deutschland auf einem Mission Trip. Sie nehmen teil am Dienst von Flüchtlingsinitiativen, lernen interkulturelle Gemeinden kennen und erleben das Land Martin Luthers. Vom 2. Juli - 29. August sind sie unterwegs in Gießen, Marburg, Karlsruhe, München und anderen Orten.

Mehr Infos hier: https://omf.org/de/missionare-aus-taiwan/
 
 

 
 
 
 
 
 
Beten mit weltweitem Horizont: Gebetsfreizeit zur Allianzgebetswoche mit Missionaren aus aller Welt
 
11. Januar - Evangelisches Allianzhaus, Bad Blankenburg (TH)
In dieser Woche laden wir ein, sich weltweit gemeinsam im Gebet zu verbinden und für die Ausbreitung der guten Nachricht von Jesus zu beten. Jeder Tag steht unter einem besonderen Thema, das verschiedene Aspekte der Mission und der Herausforderungen in unterschiedlichen Kulturen beleuchtet.
 
> mehr Informationen
 
 
 
 
 
Hilfe gesucht
 
Unser AMIN Team braucht Verstärkung. Wir suchen u.a. eine Person für die Betreuung der Webseite und das Versenden des Newsletters. Perspektivisch haben wir niemanden, der diese Rolle ausfüllt und würden uns über Hilfe freuen. Wer sich mit technischen Details etwas auskennt und sich gerne in dieser Kapazität für AMIN einsetzen würde, möge sich bei uns melden. Die inhaltliche Gestaltung ist nicht Teil der Aufgabe, so dass der Zeiteinsatz überschaubar bleibt.
 
 

 
 
 
 
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